Category: Luft- und Raumfahrttechnologien

A world first on SpaceStarters – Financing for experiments on the International Space Station ISS

Deutsche Version siehe unten – Lesezeit 3:30 min

Together with Airbus Defence & Space, SpaceStarters has developed a program to finance experiments on the International Space Station ISS.

Absence of gravity  prevails on the International Space Station ISS. This provides the ISS with a unique environment for research experiments that cannot be  successfully conducted on Earth due to gravity. Especially in the fields of medicine, biotechnology and materials science, so-called microgravity on the ISS helps to achieve important research advances.

iss056e201174-nasa

Access to the ISS is associated with high hurdles: Research projects must obtain qualification for flight to the ISS and  implementation on the space station (to ensure  the safety of the station and astronauts). In addition, access to the ISS is expensive, as the flight in a launcher is still complex.

Together with Airbus Defence & Space Kiwi, we have considered what can be done to reduce these entry barriers and provide attractive research projects with access to microgravity.

With the help of a jury of space experts, we have selected two research projects together with Airbus Defence & Space Kiwi that benefit in particular from the implementation in microgravity: Space Origami and 3D-DOS. Airbus Defence & Space Kiwi has provided initial funding for both research projects in order to enable the two TU Munich teams to prepare their experiments for a flight into space and crowdfunding to financ the cost.

For the first time, SpaceStarters offers the opportunity to provide financial support for top-class research in space. Funding will be collected as part of the crowdfunding process. As a sponsor, you directly support the work of the research teams and enable to achieve important research results that cannot be realized on Earth.

What is the difference to crowdinvesting?

Financing of experiments on the International Space Station is in the form of grants. You provide the researchers with financial support for their work and in return you receive a thank you in the form of a premium, depending on the amount of your funding. Funding is possible from as little as 10€. The two research teams at the TU Munich have put a lot of effort into developing the rewards: from the Mission Patch to VIP tickets to participate in the rocket launch in Cape Canaveral, you can participate in the project with your financial support.

Compared to crowdinvesting, where the funder as an investor expects a return on his financial investment, supporting  these research projects is a donation. With your commitment, you make it possible for top German research to be conducted into micro gravity.

Both teams have defined a funding threshold that must be reached so that the research teams can use the donated money. The funding threshold is chosen in such a way that the minimum cost of preparation, flight and conducting the experiments on the ISS is covered when the threshold is reached.

The Teams

Space Origami: The team of Space Origami has set itself the goal to grow 3D DNA Origami crystals from the new and innovative nanomaterial DNA Origami. The ISS offers the unique opportunity to investigate the behaviour of the material in microgravity and to exploit the positive effects of microgravity to grow a 3D DNA Origami crystal. The crystals provide groundbreaking opportunities in robotics, computer science, materials science and medicine. [More about Space Origami]

3D-DOS: Manned space exploration will require long-term stays of astronauts in space. From a medical point of view, such stays still need to be critically questioned, especially because of the astronauts’ high radiation exposure. The 3D-DOS team is developing a novel radiation sensor that provides more information than currently used sensors and is compact, light weighted and easy to use. [More about 3D-Dos]

 

Deutsche Version

Eine Weltneuheit auf SpaceStarters – Finanzierung für Experimente auf der Internationalen Raumstation ISS

Gemeinsam mit Airbus Defence & Space hat SpaceStarters ein Programm zur Finanzierung von Experimenten auf der Internationalen Raumstation ISS entwickelt.

Auf der Internationalen Raumstation ISS herrscht Schwerelosigkeit. Damit bietet die ISS eine einzigartige Umgebung für Forschungsexperimente, die auf der Erde aufgrund der Schwerkraft nicht erfolgreich durchgeführt werden können. Insbesondere im Bereich der Medizin und Biotechnologie sowie der Materialwissenschaften hilft die sogenannte Microgravitation auf der ISS, wichtige Forschungsfortschritte zu erzielen.

iss056e201174-nasa

Der Zugang zur ISS ist mit hohen Hürden verbunden: Forschungsprojekte müssen eine Qualifizierung für den Flug zur ISS und die Durchführung auf der Raumstation erlangen (um die Sicherheit der Station und der Astronauten zu gewährleisten). Zusätzlich ist der Zugang zur ISS teuer, da der Flug in einer Trägerrakete nach wie vor aufwendig ist.

Gemeinsam mit Airbus Defence & Space Kiwi haben wir uns überlegt, was getan werden kann, um diese Eintrittsbarrieren zu reduzieren und attraktiven Forschungsvorhaben den Zugang zur Schwerelosigkeit zu ermöglichen.

Mit Hilfe einer Expertenjury aus dem Bereich der Raumfahrt haben wir gemeinsam mit Airbus Defence & Space Kiwi zwei Forschungsprojekte ausgewählt, die ganz besonders von der Durchführung in Microgravitation profitieren: Space Origami und 3D-DOS. Für beide Forschungsprojekte hat Airbus Defence & Space Kiwi eine Anschubfinanzierung zur Verfügung gestellt, um die beiden Teams der TU München in die Lage zu versetzen, ihre Experimente für einen Flug ins Weltall vorzubereiten und für die Finanzierung der Kosten ein Crowdfunding durchzuführen.

Erstmalig gibt es nun bei SpaceStarters die Möglichkeit, hochkarätige Forschung im Weltall finanziell zu unterstützen. Im Rahmen des Crowdfundings werden Fördergelder eingesammelt. Als Förderer unterstützen Sie direkt die Arbeit der Forschungsteams und ermöglichen es, dass wichtige Forschungsergebnisse erzielt werden können, die auf der Erde nicht realisierbar sind.

Was ist der Unterschied zum Crowdinvesting?

Bei der Finanzierung der Experimente auf der Internationalen Raumstation handelt es sich um Förderungen. Sie stellen den Forschern eine finanzielle Unterstützung für ihre Arbeit zur Verfügung und erhalten im Gegenzug – je nach Höhe Ihrer Fördersumme – ein Dankeschön in Form einer Prämie. Eine Förderung ist bereits ab 10€ möglich. Die beiden Forscherteams der TU München haben sich viel Mühe bei der Entwicklung der Prämien gegeben: vom Mission Patch bis hin zu VIP Tickets zur Teilnahme am Raketenstart in Cape Canaveral können Sie mit ihrer finanziellen Unterstützung am Projekt teilhaben.

Im Vergleich zum Crowdinvesting, bei dem der Geldgeber als Investor eine Verzinsung seines finanziellen Einsatzes erwartet, ist die Unterstützung der Forschungsprojekte eine Spende. Mit Ihrem Engagement machen Sie es möglich, dass deutsche Spitzenforschung in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden kann.

Beide Teams haben eine Fundingschwelle definiert, die erreicht werden muss, damit die Forscherteams das gespendete Geld verwenden können. Die Fundingschwelle ist so gewählt, dass bei Erreichen der Schwelle die Mindestkosten für die Vorbereitung, den Flug und die Durchführung der Experimente auf der ISS gedeckt sind.

Die Teams

Space Origami: Das Team von Space Origami hat es sich als Ziel gesetzt aus dem neuen und innovativen Nanomaterial DNA-Origami, 3D DNA-Origami-Kristalle zu züchten. Dabei bietet die ISS die einzigartige Möglichkeit, das Verhalten des Materials in Microgravitation zu untersuchen sowie die positiven Effekte der Microgravitation auszunutzen, um einen 3D DNA-Origami-Kristall zu züchten. Die Kristalle ermöglichen bahnbrechende Chancen im Bereich der Robotik, Computerwissenschaften, Materialwissenschaften und Medizin. [Mehr zu Space Origami]

3D-DOS: Die bemannte Erkundung des Weltraums wird Langzeitaufenthalte von Astronauten im All erfordern. Solche Aufenthalte müssen aus medizinischer Sicht immer noch kritisch hinterfragt werden, vor allem aufgrund der hohen Strahlenbelastung für die Astronauten. Das Team von 3D-DOS entwickelt einen neuartigen Strahlungssensor, welcher mehr Informationen liefert als aktuell eingesetzte Sensoren und gleichzeitig kompakt, leicht und einfach zu bedienen ist. [Mehr zu 3D-Dos]

Interview mit den Initiatoren von SpaceStarters

SpaceStarter Launch in Madrid of FunderNation and AZO 2016

Beim Launch-Event in Madrid von www.SpaceStarters.com, der CrowdInvesting-Plattform für Innovationen aus der Luft- und Raumfahrt, hatten wir die Gelegenheit die beiden Initiatoren der Plattform gemeinsam zu interviewen, um uns die Hintergründe und Motivation dieser einzigartigen Kooperation näher zu erläutern.

1. Frau Fricke, Herr Rudolph, was zeichnet die Kooperation zwischen FunderNation und dem AZO – Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen in wenigen Worten aus und wie kam die Idee zur Plattform www.SpaceStarters.com überhaupt zu Stande?

Thorsten Rudolph: “Erfahrenes Venture Capital Unternehmen trifft den erfolgreichsten Space Incubator in Europa”, so könnte man das umschreiben. Da sprudelten die Ideen nur so und nach drei Monaten wurde die Mission SpaceStarters gestartet. Nicht in Houston oder Darmstadt, sondern zwischen Bensheim und Oberpfaffenhofen.

Uli Fricke: Die Kooperation ist absolut einzigartig, da sie unser fundiertes Know-How in der Finanz- und Investmentbranche mit hervorragenden Marktkenntnissen und Expertenwissen im Bereich der Luft- und Raumfahrt verbindet. Das AZO hat sich über die Jahre nicht nur ein großes, sondern auch ein absolut erstklassiges Netzwerk in der Branche aufgebaut mit besten Kontakten zu allen wichtigen Stakeholdern in Europa. Durch diese vielversprechende Zusammenarbeit und das hervorragende Netzwerk können wir unseren Investoren nun noch mehr hochattraktive Beteiligungen in dem vielleicht wichtigsten Geschäftsfeld der Zukunft anbieten.

2. Frau Fricke, warum ist gerade der Bereich Luft- und Raumfahrt es wert, eine eigene CrowdInvesting-Plattform zu erhalten? Warum eignen sich gerade weltraum-spezifische Technologien besonders für diese Art der Finanzierung?

Uli Fricke: Die Antwort ist ganz einfach. Sowohl auf Unternehmens- als auch auf Investorenseite ist die Nachfrage besonders groß. Das Gründungsumfeld in der Branche ist mittlerweile sehr dynamisch und es gibt zahlreiche Unternehmen, die für ihre hochinnovativen weltraumspezifischen Technologien nach Geldgebern suchen. Und auch immer mehr Investoren erkennen die enorme Qualität, die hinter den Technologien aus der Luft- und Raumfahrt steckt. Wussten Sie z.B., dass es keine andere Branche gibt, die stärkeren Prüf- und Testkriterien unterzogen wird? Es gibt nichts, was mehr Materialbelastung zur Folge hat als ein Raketenstart und nirgendwo sind die Umgebungsbedingungen so harsch wie im Weltraum. Diese einzigartigen Bedingungen führen dazu, dass die Technologien, die in der Raumfahrt eingesetzt werden, einwandfrei und absolut zuverlässig funktionieren und inzwischen oft auch in anderen Anwendungsbereichen verwendet werden. Die technologiesicheren Innovationen aus der Raumfahrt reduzieren die Investitionsrisiken deutlich und sollten deshalb in jedem Portfolio eines Investors auftauchen.

3. Herr Rudolph, Berichten zufolge verschlingt die oftmals auch durch Regierungen gestützte Raumfahrt jährlich Milliarden. Sind viele Technologien für die Raumfahrt nicht viel zu aufwendig und teuer, als dass Sie jemals Profit einbringen können und der Steuerzahler etwas davon hat?
Thorsten Rudolph: Die beste Antwort darauf liefert der Space Report 2016 (LINK). Er hat die Bedeutung der Raumfahrt als unverzichtbarer Innovationsmotor wieder einmal bestätigt. Bemerkenswert ist nicht nur der Umsatz der Branche von 325 Mrd US Dollar in 2015, sondern vor allem auch, dass jeder investierte EUR durchschnittlich 5x mehr Umsatz in anderen Bereichen bewirkt. Wir sehen dies auch in unserem Inkubator ESA BIC Bavaria bestätigt. Seit 2009 haben wir hier mehr als 110 Startups finanziell, technisch und mit unserem Netzwerk unterstützt. Daraus sind bereits mehr als 1.300 High-Tech Arbeitsplätze entstanden und die Firmen erwirtschaften einen Gesamtjahresumsatz von mehr als 130 Millionen Euro. Das Potential in dieser innovationstreibenden Branche und somit auch für SpaceStarters ist riesig.

4. Frau Fricke, Sie kennen sich ebenfalls bestens in der Branche aus, betreuen über die Triangle Venture Capital Group in Kooperation mit der European Space Agency (ESA) den Open Sky Technology Fund (OSTF). Was entgegnen Sie Investoren, die Zweifel an der wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Gründungen und Innovationen aus der Luft- und Raumfahrt haben?

Uli Fricke: Zunächst einmal ist hier zu entgegnen, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit in erster Linie nicht von der Branche abhängig ist, sondern davon ob ein Unternehmen in der Lage ist ein innovatives Produkt zu entwickeln, dass aufgrund seines Nutzens Nachfrage generiert, die dann erfolgreich in Umsätze und Gewinne umgewandelt wird. In der New Space Industrie gibt es ausreichend Beispiele dafür, dass Unternehmen diese Dinge umsetzen und erfolgreich operieren. Nehmen Sie z.B. Deep Space Industries – das Unternehmen ist dabei mittel- bis langfristig den Weltraum zu revolutionieren, indem es plant Rohstoffe auf Asteroiden abzubauen. Im Vordergrund steht jedoch das Tagesgeschäft, denn die hochinnovativen Technologien, die für den Bergbau im All benötigt werden, werden auch in vielen anderen Anwendungsfeldern in der Raumfahrt benötigt. 4 Millionen USD Umsatz und ein Auftragsbestand von 10 Millionen USD in 2016 zeigen, dass DSI sich im B-2-B Geschäft bereits nach 3 Jahren erstaunlich gut positioniert hat. (Anm. d. Red.: DSI wurde im Jahr 2013 gegründet).

5. Herr Rudolph, die 5 Investmentkategorien reichen von satellitengestützten Produkten über Technologieentwicklungen für die Internationale Raumstation ISS bis hin zur Weltraumerforschung. Mit welchen Technologien werden bereits solide Umsätze erwirtschaftet und in welcher sehen Sie das größte Potential für die Zukunft?

Thorsten Rudolph: Satellitenbau und -betrieb sowie deren Anwendungen in den Bereichen der Navigation, Kommunikation und Erdbeobachtungen sind die heutigen Wachstumsmärkte des kommerziellen Raumfahrtgeschäfts. Ohne diese raumfahrtgestützten Infrastrukturen ist das moderne Leben in einem zunehmend digital geprägten Umfeld nicht mehr möglich. Die kommerzielle Raumfahrt entdeckt aber gerade auch die enormen Möglichkeiten die das Weltall bietet. Seien es Experimente auf der ISS unter Schwerelosigkeit, Landungen auf Meteoriten, oder Satellitensysteme für die Internetanbindung des afrikanischen Kontinents – die Raumfahrt war immer einen Schritt voraus, Antreiber für Technologienentwicklungen und der Entstehung neuer Geschäftsmodelle zum Nutzen des Menschen. Hier liegt das Potential von SpaceStarters.

6. Frau Fricke, was hat Sie an Deep Space Industries überzeugt? Warum sollte ein Investor sein Geld auf Asteroid Mining setzen, ein Geschäftsfeld der Zukunft, das bisher noch gar nicht erprobt wurde?

Uli Fricke: Wie bereits erwähnt, erzielt DSI bereits heute über die satellitengestützten Technologien solide Umsätze. Das Vertrauen auf dem Markt zeigt sich an dem hohen Auftragsbestand. Die vielen namhaften Kunden aus der Raumfahrt sind ein Beleg dafür, dass die technischen Entwicklungen von DSI eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit nachweisen und bereits erfolgreich erprobt sind. Warum sollte das beim Asteroid Mining nicht auch der Fall sein? Außerdem haben gerade die letzten 20 Jahre gezeigt, dass die Erfolgsgeschichten dort geschrieben werden, wo Visionen sind. Denken Sie z.B. an das Internetzeitalter, das die Global Player wie Google, Apple oder Facebook hervorgebracht hat. Bei DSI haben Sie nicht nur ein solides Geschäftsmodell als Basis sondern außerdem noch eine große Vision dahinter, die das Potential hat unser Leben zu revolutionieren. Wer hier von Anfang an dabei ist, kann richtig viel Geld verdienen.

7. Herr Rudolph, wie schätzen Sie die Realisierbarkeit und mögliche Profitabilität von Asteroid Mining ein? Viele Medien sprechen schon von Space-Cowboys, die auf fernen Asteroiden und Planeten nach Schätzen suchen. Und wie gestaltet sich die Rechtslage? Wem gehören eigentlich die Rohstoffe im Weltraum?

Thorsten Rudolph: Gerade in diesen Tagen hat das Handelsblatt zum Thema Rechtslage im Weltraum einen empfehlenswerten Artikel veröffentlicht (LINK). Luxemburgs Regierung hat kürzlich ein Space-Gesetz in die Wege geleitet, dass sich der Fragestellung nach den Eigentumsrechten im All widmet und Firmen wie DSI künftig Rechtssicherheit geben soll. Außerdem hat Luxemburg bereits 200 Millionen EUR in Asteroid Mining investiert. Weitere Investitionen sollen bald folgen. Ich denke, dies sind deutliche Signale, dass wir dem Tag, an dem auf dem ersten Asteroiden Rohstoffe abgebaut werden, näher sind als viele vielleicht im ersten Moment glauben.

8. Frau Fricke, wie werden die Unternehmen ausgewählt, die auf Ihrer Plattform online gehen? Gibt es bestimmte Voraussetzungen, die ein Unternehmen erfüllen muss, wenn es über Ihre Plattform Kapital sammeln möchte?

Uli Fricke: Absolut. Wir unterziehen die potentiellen Unternehmen einer ausführlichen Prüfung in Hinblick auf von FunderNation sorgfältig festgelegten Kriterien. Hierbei kommt uns vor allem unser umfangreicher Erfahrungsschatz zu Gute, den unser Team in 20 Jahren im Bereich Venture Capitel und bei weiteren unternehmerischen Tätigkeiten aufgebaut hat. Transparenz bei der Einschätzung der Investmentchancen und -risiken liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund kategorisieren wir die Kampagnen, je nach Unternehmens- und Umsatzsituation, in drei verschiedene Investmentprofile, die dem Investor dabei unterstützen sich von Anfang an einen klaren Überblick über das Risiko und die Rendite zu verschaffen.

9. Und nun zur abschließenden Frage, Herr Rudolph. Wie sieht der Weltraum in 50 Jahren aus? Sollten wir bereits jetzt in ganz anderen Dimensionen denken?

Thorsten Rudolph: Wesentlich mehr Menschen werden ihren Arbeitsplatz im All und der Raumfahrt haben. Die zunehmend kommerziellen Aktivitäten wie die Entwicklung von Produkten in der Schwerelosigkeit, der Abbau von Edelmetallen auf Asteroiden und der Bau von Raumstationen und Raumfahrzeugen werden vor allem auch neue hochqualifizierte Arbeitsplätze hervorbringen. Ich denke, dass ist eine realistische Vorstellung wie der Mensch das All als Arbeitsplatz und neue Lebenswelt erobert. Und wir mit SpaceStarters werden zusammen mit unseren Investoren an diesen hochspannenden Entwicklungen und Erkenntnissen ganz nah dran sein.

%d bloggers like this: